Letzter Weg

Einschläfern Ihres Haustieres

Wir werden häufig gefragt, ob wir auch zum Einschläfern eines geliebten Haustieres nach Hause kommen:  Ja, wir kommen auch für diesen traurigen Anlass zu Ihnen.

Für das Tier sind wir meistens ein unbekannter Gast, vor dem sie keine Angst haben müssen. Außerdem ist es in vielen Fällen möglich, die Tiere mit Ruhe im Körbchen einzuschläfern, ohne dass sie die Ängste und den Stress haben in eine Tierarztpraxis oder -klinik gebracht zu werden. Wir sehen das Einschläfern zu Hause als friedliche Lösung für Sie und Ihr Tier.

Wenn es Ihnen möglich ist, beachten Sie diese Hinweise:

  • bitte rufen Sie zeitnah an: gerade am Wochenende muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden.
  • idealerweise sollte Ihr Tier in den letzten 8 Stunden nichts gefressen haben, damit vermeiden wir das Risiko, dass es nach Gabe der Narkosespritze brechen muss.
  • wenn Sie aktuelle Tierarztbefunde, Blutergebnisse oder Röntgenbilder haben, können Sie diese gerne unseren Tierärzten zeigen
  • bitte besprechen Sie mit dem Tierarzt, welcher Ablauf für Sie besser ist: möchten Sie, dass vor oder nach der Einschläferung der Tierarzt „den Papierkram“ erledigt (Untersuchungsbericht ausgefüllen, Rechnung vorbereiten)? In sehr akuten Fällen wird der Tierarzt immer das Tier zuerst einschläfern und sich danach um das Ausfüllen des Berichtes kümmern.
  • bitte beachten Sie, dass die Narkosespritze in den Muskel immer ein wenig unangenehm sein kann. Es handelt sich um eine Standardnarkose, wie sie für jede Op angewandt wird. Trotzdem reagieren die Tiere unterschiedlich darauf, in manchen Fällen nehmen sie die Injektion kaum wahr, in anderen Fällen reagieren sie schmerzhaft. Die Reaktion ist für uns als Tierärzte nicht vorhersehbar.
  • bitte teilen Sie uns idealerweise schon am Telefon mit, ob das eingeschläferte Tier von uns mitgenommen werden soll oder ob ein Bestatter kommen wird.

Zum Ablauf

Es gibt zwei unterschiedliche Einschläferungsmöglichkeiten, die von uns durchgeführt werden:

Man kann  einem Tier eine Braunüle in die Vene am Bein setzen und darüber die Medikamente verabreichen oder aber es bekommt eine Narkosespritze (wie man sie für jede Standardoperation verwenden würde) ins Hinterbein und – sobald es tief schläft- noch die Einschläferungsspritze in den Bauchraum. Was wir komplett ablehnen sind Injektionen ins Herz. Und wir verwenden NICHT das Tötungsmittel T61.